Dichtung und Buchkunst

Farangis G. Yegane: Dichtung und Buchkunst

ZUSAMMENFÜHRUNG DER DENKUNGSARTEN DES OKZIDENTS UND DES ORIENTS IN DER SPRACHE DER LYRIK UND DER KUNST DER DIALEKTIK

Mit den Mitteln bildhafter Darstellungen sind archaische Lebensbedürfnisse aufgezeichnet. Auf der Sinnsuche sind wir solange, wie wir uns um Antworten bemühen. Gedanken lyrisch ausgedrückt, können leichter assoziiert werden und sind keiner wissenschaftlichen Strenge ausgesetzt. Lyrik wandert zwischen festgesetzten Wörtern und Begriffen und den Schwingungen von Musikalität in der Sprache.

In verschiedenen Texten der Veröffentlichungen, die wir hier vorstellen, wird ausgedrückt, wo die Grenzen überschritten werden, die westliche und östliche Gedankenstrukturen trennen. Bekannterweise erfahren wir über einige Texte vom dichtenden Goethe, wie er mit Faszination und Neugier in östliche Geisteswelten eintauchte. Die europäische Kunst ließ sich häufig dazu verleiten, den Orient zu mystifizieren. Auch besteht bis heute die Neigung, unseren westlichen Wertemaßstab bei östlichen Kulturen anzuwenden.

Was sind Wahrheiten im Leben? Darauf verweist zum Beispiel ein Gedicht im Band WASSERWEISHEITEN in der Lyrik-Reihe 1. Vorstellbar ist, dass ein rotes Band uns alle vereint, wenn wir Sehnsüchte haben, nach Liebe und Freundschaft suchen, und wenn wir Freude empfinden, wo uns die vollkommenen Schöpfungen der Natur begegnen.

Das Bild oben stammt aus ‘Der Vogel und das Samenkorn’ eine persische Geschichte, illustriert von Farangis G. Yegane (2019)

> Die Angaben zu den Büchern werden noch ergänzt. (07.08.2019)