{"id":583,"date":"2026-02-26T20:55:44","date_gmt":"2026-02-26T20:55:44","guid":{"rendered":"https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/?p=583"},"modified":"2026-02-28T14:39:23","modified_gmt":"2026-02-28T14:39:23","slug":"farangis-yegane-arani-und-das-mythologem-der-tauroktonie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/farangis-yegane-arani-und-das-mythologem-der-tauroktonie\/","title":{"rendered":"Farangis Yegane Arani und das Mythologem der Tauroktonie"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_primeval_bull_mithras_1a.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-591\" src=\"https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_primeval_bull_mithras_1a.png\" alt=\"\" width=\"690\" height=\"602\" srcset=\"https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_primeval_bull_mithras_1a.png 690w, https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_primeval_bull_mithras_1a-300x262.png 300w\" sizes=\"(max-width: 690px) 100vw, 690px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Mitweltethik, Bildsprache und Mythologie<\/em><\/p>\n<p><strong>Farangis G. Yegane Arani und das Mythologem der Tauroktonie<\/strong><\/p>\n<p>Messel group<\/p>\n<p>Farangis reaktiviert den Mythos des Mithras-Mysteriums nicht als antiquarische Darstellung, sondern als Bildsprache mit religions- und kulturkritischer Implikation. In \u201ezum Beispiel Mithras I\u201c [<em>Philozoe<\/em>, Jg. 2, Nr. 1, 2021] stellt sie das Stiert\u00f6tungsmythologem als paradigmatischen Ausdruck von Opferdenken dar und verbindet es mit der Vorstellung des Opfertodes als ritueller Wiedergeburts- und Heilserwartung in verschiedenen religi\u00f6sen Traditionen.<\/p>\n<p>Das zentrale Bild der Tauroktonie \u2013 die T\u00f6tung des Stiers durch Mithras \u2013 steht dabei nicht f\u00fcr ein historisches Opfergeschehen. Es symbolisiert vielmehr die Vorstellung, dass aus Tod neues Leben erw\u00e4chst. Blut, Sterben und Opfertod erscheinen als \u00dcberg\u00e4nge, als Schwellenmomente, in denen Transformation imaginiert wird.<\/p>\n<p>\u201eIm Sterben und Verbluten beginnt die rituelle Verwandlung: aus Tod entspringt neues Leben. In endlosen Ketten der Heilserwartungen bewegt sich die Menschheit in heillosen Epochen.\u201c<\/p>\n<p>Mit dieser Formulierung bindet Farangis den Mithras-Mythos an anthropologisch weit verbreitete Deutungsmuster von Opfer als Heilserwartung. Auch in den abrahamitischen Religionen steht das Blutopfer \u2013 in Kreuzigung, Tieropfer oder ritueller Blutmetaphorik \u2013 als Bindeglied zwischen Mensch und Gott sowie als Verhei\u00dfung von Erl\u00f6sung. Farangis stellt diese Vorstellungen gegen\u00fcber.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Opfer als kulturelles Denkmodell<\/span><\/p>\n<p>Farangis\u2019 Zugriff ist nicht historistisch, sondern mythopoetisch und kulturkritisch.<\/p>\n<p>Blut erscheint nicht nur als physischer Lebenssaft, sondern als mythischer Metabolismus von Tod und Hoffnung. Das Motiv des \u201eT\u00f6tens, um neu zu werden\u201c zieht sich durch unterschiedliche Kulturen.<\/p>\n<p>Doch Farangis deutet diese Struktur nicht affirmativ. Sie beschreibt sie als Zwangsl\u00e4ufigkeit kultureller Vorstellungen: Der Gedanke, Tod k\u00f6nne unmittelbare Heilserfahrung generieren, ist tief in religi\u00f6se Bildtraditionen eingeschrieben \u2013 und gerade deshalb problematisch. Denn er schreibt Opfer als notwendige Bedingung von Sinn fest.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Im r\u00f6misch fokussierten Teil der Ausstellung \u2013 zum Beispiel Mithras I \u2013 werden mehrere Aspekte thematisiert, die die Problematik umrei\u00dfen. Die begleitende Handreichung der Ausstellung (<em>Philozoe<\/em>, Jg.\u202f2, Nr.\u202f1, 2021) erl\u00e4utert die r\u00f6mische Bildsprache und deren innere Dynamiken, ohne sie als historische Rekonstruktion zu \u00fcberh\u00f6hen:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine zentrale Rauminstallation zeigt die sieben Weihegrade des Mithras\u2011Kultes als aufsteigende Stufen: <em>Rabe, Nymphus, Miles, Leo, Perses, Heliodromos, Pater<\/em> in Gegen\u00fcberstellung mit den Weihegraden der katholischen Kirche und den Hierarchiestufen des US-amerikanischen Milit\u00e4rs. Diese Treppenbildung ist nicht nur eine Hierarchisierung von Initiationsstufen, sondern verweist implizit auf den Weg durch symbolische Ordnungen, der im Mythos selbst enthalten ist. Quelle: <em>Begleittext zur Ausstellung<\/em>, S.\u202f10ff.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/farangis.de\/philozoe\/edition_farangis_philozoe_DE_2021_1.pdf?utm_source=chatgpt.com\">https:\/\/farangis.de\/philozoe\/edition_farangis_philozoe_DE_2021_1.pdf<\/a> [28.02.26]<\/li>\n<li>Die kosmische Ordnung und ihre St\u00f6rung werden \u00fcber eine Lichtinstallation thematisiert: In einer diptychonartigen Komposition wechseln sich Formen von Sonne und Mond ab, und eine rote Leuchtlinie durchzieht das Wechselspiel. Sobald der Zyklus vollendet ist, blitzt die rote Linie auf und signalisiert eine Unterbrechung, eine gest\u00f6rte Ordnung. Dieses Lichtspiel markiert nicht nur zeitliche Rhythmen, sondern auch die Fragilit\u00e4t kosmischer Struktur angesichts menschlicher Eingriffe. Quelle: <em>Begleittext zur Ausstellung<\/em>, S.\u202f14f.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/farangis.de\/philozoe\/edition_farangis_philozoe_DE_2021_1.pdf?utm_source=chatgpt.com\">https:\/\/farangis.de\/philozoe\/edition_farangis_philozoe_DE_2021_1.pdf<\/a> [28.02.26]<\/li>\n<li>Weitere Exponate ordnen die ikonographische Welt des Mithras mythopoetisch und hinterfragend: Der wei\u00dfe Stier als begehbare Holzskulptur f\u00fchrt die Besucher*innen in den Bildraum der Tauroktonie ein, erg\u00e4nzt durch Klanginstallationen [<a href=\"https:\/\/mithraeum.bandcamp.com\/\">https:\/\/mithraeum.bandcamp.com\/<\/a>; Farangis Yegane: For Example Mithras Part 1 in the Karmeliterkloster <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8T1fK5f3-G8\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8T1fK5f3-G8<\/a>, 28.02.26], dabei die kontrastierende Bildpaarung, die die r\u00f6mische Opferikonographie mit dem Fokus auf das Opfer neben die Kreuzigung im Christentum stellt. Quelle: <em>Exponat\u00fcbersicht<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/farangis.de\/mithras\/de\/exhibits1.htm?utm_source=chatgpt.com\">https:\/\/farangis.de\/mithras\/de\/exhibits1.htm<\/a> [28.02.26]<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Inszenierungen zeigen, wie die r\u00f6mische Mythologie nicht nur symbolische Szenen reproduziert, sondern sie in einem reflexiven Raum der kulturellen Fragw\u00fcrdigkeit neu zusammensetzt. Dabei wird deutlich, dass die Vorstellung von Opfer als Heil nicht naturgegeben ist, sondern in rituellen Ordnungsbildern konstruiert und stabilisiert wird \u2013 genau dort n\u00e4mlich, wo kosmische Ordnung, Hierarchie und \u00dcbergangsrituale zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Persische Urspr\u00fcnge: Leben als Sein<\/span><\/p>\n<p>In zum Beispiel Mithras Teil II [<em>Philozoe<\/em>, Jg.\u202f2, Nr.\u202f3, 2021] \u00a0gewinnt der Blick auf die persischen Mythologeme entscheidende Bedeutung.<\/p>\n<p>In den iranischen \u00dcberlieferungen ist der Urstier kein symbolischer Opferk\u00f6rper. Er ist Ausdruck von Lebendigkeit selbst. In der zoroastrischen Lehre und Doktrin wird von \u201esterblichem Sein\u201c gesprochen \u2013 doch diese Wendung geh\u00f6rt bereits in eine theologische Systematisierung. Im \u00e4lteren heidnischen Mythos steht der Urtier nicht f\u00fcr Endlichkeit, sondern in Entsprechung mit dem Urmenschen f\u00fcr die Einheit von Leben und kosmischem Zusammenhang [<em>Goashurvan<\/em>, die Kuh, die das All-Lebes darstellt, der Urmenschen Kayomarth, <em>Gaya Mare-tan<\/em>].<\/p>\n<p>Das Leben ist hier kein Mittel, wird nicht Instrument, ist keine blo\u00dfe Funktion. Es ist sinnseiend. Vor diesem Hintergrund erscheint die r\u00f6mische Bildform der Tauroktonie als Transformation eines \u00e4lteren Motivs. Was urspr\u00fcnglich kosmische Kontinuit\u00e4t ausdr\u00fcckte, wird in eine narrative Szene \u00fcberf\u00fchrt, die sich in der Schnittstelle zwischen der Mithra-Gestalt des Persischen und ihrer mannigfaltigen Bedeutsamkeit und seinem \u00dcberhang ins R\u00f6mische bewegt. Ein Gott t\u00f6tet hier, damit Leben entsteht. An die Stelle von Verbundenheit (<em>Mehr<\/em>), tritt (<em>Mitre<\/em>), das B\u00fcndnis, der Vertrag.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Der erhobene Stierschwanz mit \u00c4hrenkrone<\/span><\/p>\n<p>Besonders deutlich wird diese Verschiebung am Symbol des erhobenen Stierschwanzes mit der dreiteiligen \u00c4hrenkrone. Traditionell wird dieses Motiv oft funktionalistisch als Fruchtbarkeitssymbol gelesen. Farangis widerspricht implizit dieser Verk\u00fcrzung. Die \u00c4hre ist kein agrarisches Nutzzeichen. Sie markiert nicht Ertrag, sondern Kontinuit\u00e4t. Sie steht f\u00fcr das Weiterbestehen des Lebens als solches. Siehe Bild und Text\u00a0 &gt;<\/p>\n<p>Farangis, <em>Mithras im Taunus \u2013 Interpretation<\/em>, 2021, <a href=\"https:\/\/www.farangis.de\/mithras\/taunus\/interpretation?utm_source=chatgpt.com\">https:\/\/www.farangis.de\/mithras\/taunus\/interpretation<\/a> [26.02.26]<\/p>\n<p>Farangis, <em>Wind und Atem in der Mithras\u2011Bildsprache<\/em>, 2021, <a href=\"https:\/\/farangis.de\/two\/mithras\/de\/wind.htm\">https:\/\/farangis.de\/two\/mithras\/de\/wind.htm<\/a> [26.02.26]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_mithras_wind_L.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-587\" src=\"https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_mithras_wind_L.jpg\" alt=\"\" width=\"1483\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_mithras_wind_L.jpg 1483w, https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_mithras_wind_L-300x87.jpg 300w, https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_mithras_wind_L-1024x298.jpg 1024w, https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_mithras_wind_L-768x223.jpg 768w, https:\/\/farangis.de\/neumithraeum\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/farangis_yegane_arani_mithras_wind_L-1200x349.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1483px) 100vw, 1483px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Farangis schreibt f\u00fcr zur Erl\u00e4uterung f\u00fcr unsere gemeinsame Dokumentation zu z.B. Mithras II:<\/p>\n<p>\u201eMit der Betonung der Weite des Himmels auf dem 5-teiligen querformatigen blauen Bild befindet sich Mithras im Mittelfeld, flankiert von den vier Windg\u00f6ttern. Farangis zeigt hier Mithras mit kosmischen Symbolelementen. Er ist gezeigt in seinem vom Wind aufgebl\u00e4hten Mantel, dessen Innenseite den Sternenhimmel darstellt.<\/p>\n<p>Es ist erkennbar, dass Mithras auf dem R\u00fccken des Stieres sitzt, der seinen Schwanz mit \u00c4hrenkrone aufgerichtet hat. Mithras ist im Moment des Zupackens vom Stierkopf erkennbar, jedoch hat Farangis auf diesem Bild dem Stiert\u00f6ter eine nie dargestellte Position im T\u00f6tungsgeschehen gemalt denn hier sehen wir Mithras bei der Entscheidung den Stier nicht zu t\u00f6ten, indem er die Hand, die t\u00f6ten m\u00f6chte, festh\u00e4lt und damit verweigert auf g\u00f6ttlichen Befehl zum M\u00f6rder zu werden.<\/p>\n<p>In der kosmischen Fr\u00f6mmigkeit der Mithrasmysterien spielte der Rabe eine wichtige Rolle. Er wird meist sitzend auf dem weiten Mantel des Mithras sich ihm zuwendend dargestellt. Da die Aufenthaltsr\u00e4ume der V\u00f6gel Himmel und Erde gleichzeitig sind, wurde V\u00f6geln die Vermittlerrolle zwischen den Himmelsg\u00f6ttern und der irdischen Menschenwelt zugeschrieben.<\/p>\n<p>Die vier Windg\u00f6tter links und rechts, oberhalb und unterhalb, zeigen dem Betrachter die vier Windrichtungen an. In den alten Sprachen wurde Wind gleichgestellt mit Atem, Hauch und Luft. Somit hat Mithras auf diesem Bild dem Stier nicht den Atem die Luft genommen, sondern Leben erhalten. Er hat sich eingef\u00fcgt in den Lebenszyklus einer kosmischen Ordnung und dem g\u00f6ttlichen T\u00f6tungsbefehl widerstanden.\u201c<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>In iranischen Mythensprache ist das Hervorgehen von Saat oder Pflanze kein \u00f6konomischer Akt, sondern Ausdruck einer unaufhebbaren Lebensverflochtenheit. Das Leben setzt sich fort, nicht weil es geopfert wurde, sondern weil es nicht negierbar ist.<\/p>\n<p>In der r\u00f6mischen Tauroktonie wird dieses Bild jedoch visuell an den Akt der T\u00f6tung und des soldatischen Gehorsams und dessen Konsequenzialit\u00e4t gebunden. Es entsteht eine semantische Verschiebung: die Unausweichlichkeit des Opfers r\u00fcckt in den Mittelpunkt.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Transformation und kulturkritische Intervention<\/span><\/p>\n<p>Farangis\u2019 neo-mithraische Interpretation \u2013 festgehalten in der Online-Dokumentation <em>Mithras im Taunus<\/em> [ <a href=\"https:\/\/www.farangis.de\/mithras\/taunus\/\">https:\/\/www.farangis.de\/mithras\/taunus\/<\/a> , 28.02.26] zur Ausstellung \u201eMysterium Mithras\u201c \u2013 die Farangis mit Exponaten aus z.B. Mithras I und II in Zusammenarbeit mit dem Saalburgmuseum umsetzte \u2013 macht diese Verschiebung sichtbar.<\/p>\n<p>Farangis kontextualisiert im Rahmen der historischen Pr\u00e4missen,<\/p>\n<ul>\n<li>dass die Tauroktonie keine historische Belegszene realer Stieropfer war, sondern eine mythische Allegorie innerhalb des Kultes,<\/li>\n<li>und dass die Verbindung von T\u00f6tung und Heilserwartung eine kulturelle Codierung darstellt, die aufgebrochen werden kann und sollte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Damit wird das Opferdenken als historisch gewordene Bildfigur erkennbar. Nicht Leben entsteht durch Opfer. Vielmehr wurde ein Bild von Lebens-Kontinuit\u00e4t in eine Dramaturgie des Opfers \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Gerade hier liegt die kulturkritische Intervention Farangis\u2019:<br \/>\nSie legt offen, wie aus einem Mythos der Transformation ein Mythos der notwendigen Gewalt werden konnte.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>28.02.26<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitweltethik, Bildsprache und Mythologie Farangis G. Yegane Arani und das Mythologem der Tauroktonie Messel group Farangis reaktiviert den Mythos des Mithras-Mysteriums nicht als antiquarische Darstellung, sondern als Bildsprache mit religions- und kulturkritischer Implikation. 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