Im Zeitalter der Redundanz

Our public dairy in regards to mysticism and antispe

Einen nicht substantiierten Anspruch erheben und dies sehr nachhaltig tun. Das narrativ hat ein Ende gefunden … vielleicht konnte man die Geschichte nicht weitererzählen … .

Denkism … denken nicht als zenral lokalisierter Prozess sondern als rezeptiv im Austausch stehender hyperabhängig-bezugbehmender Prozess, bei dem die Autonomie der Ich-Impuls im direkten Zusammenhang mit “Gewissen” [Entscheidung, Erwägung] und Geschichte steht.

Fühlen und denken sind gegenseitige Ausdrücke voneinander, Sentientism muss sinnvollerweise daher eher ein Thinkism sein > animal sapiens antispe.

That each one has their own agency with which they operate, thwarts the monolothic procedure’s plan. Dreams are not fully real – mind the _____ .

Wir sind raus aus dem System. Zu viele miese Tierhasser rund um den Globus. Wir setzen jetzt auf allseitige Individuierung und einen Cut mit biologistischen Tierobjektifizierern.

Text oben:

Im Zeitalter der Redundanz bedeutungsschwerer Player kommt die Masse in ihrer Wirksamkeit wieder zum Zuge. Einer zieht den andern in den Abgrund, nicht weil die Welt heute untergeht und somit auch Dein Problem gelöst wäre. Die Grundlage wurde von Anfang an zersetzt. Es wird geherrscht, solange es einem möglich ist. Das Gute sowie das Schlechte sowie die Neutralität sind die Mittel zur Erpressung. Den Moralanspruch gibt es nicht. Es gibt nur den Handel.

Neben dem Unisono die Klanglosigkeit.

 

 

 

Decolonial hegemonial anthropocentrism?

Text in English, German (below)

A revised verion of the text is on: https://simorgh.de/sprechen/the-anthropogenic-imperatives/

Decolonial equally has its way in which is entails hegemonial anthropocentrism

I just heard a bascially very typically animal objectifying and biologistically speciesist phrase in the context of a decolonial vegan project, namely the Aotearoa Liberation League > https://www.youtube.com/watch?v=fRpWq-KbX6E [accessed 16.08.23]

„Is veganism just about the animals or is it part of a broader movement for peace and nonviolence“.

This indicates yet and again to me that in the decolonial thread of vegan human rights activism and prespectivities we do have a normalization that for no obvious reason secondarizes animals and animality as a subcategory to the idea of an all encompassing „peace“ and notion of „nonviolence“.

This big realm is shaped thus, so it seems, by both: either human destructiveness which then again must be faced by human reason and constructiveness.

The idea that animality is passive in shaping things is to me already a  pre-colonial occurence that cannot be plausibly seperated from Western, Eurocentric notions of a philosophically hegemonial anthropocentrism. And of course the contorted positions in which human place themselves toward animality has not vanished in colonial contexts … .

What is it that would make the phrase „Is veganism just about humans or is it part of a broader movement for peace and nonviolence“ assumably weird for people, where this way of phrasing it would be a logical possibility to see things too?

Exactly: the nonhuman contributions and the field and planes of history and own philosophies that animals and animality and nonhumanity pro-actively form are being ignored and not even perceived or cosidered as a new or old look onto Nonhuman others, in such a standardized decolonial way of thinking.

This issue opens up a lot of questions indeed, and even in times of intrahuman conflict and working on intrahuman history, vegans should be able to handle critique about their anthropogenic tendencies too.

Dekolonial hat ebenso seine Art, in der hegemonialer Anthropozentrismus als darin beinhaltet erkennbar wird

Ich habe gerade einen im Grunde sehr typisch tierobjektifizierenden und biologistisch-speziesistischen Satz im Zusammenhang mit einem dekolonialen veganen Projekt gehört, nämlich von der Aotearoa Liberation League in einem ihrer Info-Videos > https://www.youtube.com/watch?v=fRpWq-KbX6E [Zugriff 21.08.23]

“Geht es beim Veganismus nur um die Tiere oder ist er Teil einer breiteren Bewegung für Frieden und Gewaltlosigkeit?”

Dies zeigt mir leider einmal wieder, dass es im dekolonialen Sektor des veganen Menschenrechtsaktivismus und veganer Perspektiven eine Normalisierung gibt, die ohne einen ersichtlichen oder wirklich nachvollziehbaren Grund Tiere und Tierlichkeit als Unterkategorie der Idee eines allumfassenden “Friedens” und des Begriffs der “Gewaltlosigkeit” unterordnet.

Dieser große Bereich – Frieden und Gewaltlosigkeit – ist also, so scheint es, von beidem geprägt: entweder von menschlicher Destruktivität, der dann wiederum menschliche Vernunft und Konstruktivität gegenüberstehen.

Die Vorstellung, dass die Tierwelt beinahe passiv gestaltet, ist für mich bereits eine vorkoloniale Erscheinung, die sich nicht in ganz klarer Weise von westlichen, eurozentrischen Vorstellungen eines philosophisch hegemonialen Anthropozentrismus trennen lässt. Und natürlich sind die verzerrten Positionen, in die sich der Mensch gegenüber Tierlichkeit begibt, in kolonialen Kontexten nicht verschwunden … .

Was ist es, das den Satz “Geht es beim Veganismus nur um Menschen oder ist er Teil einer breiteren Bewegung für Frieden und Gewaltlosigkeit?” für Menschen vermutlich seltsam macht, wo diese Art der Formulierung doch eine logische Möglichkeit wäre, die Dinge ebenso betrachten zu können?

Genau: die nichtmenschlichen Beiträge, die Bereiche und die Ebenen der Geschichte und der eigenen Philosophien, die Tiere, Tierlichkeit und Nichtmenschen pro-aktiv gestalten, werden im Prinzip ignoriert und nicht einmal als neuer oder alter Blick auf die nichtmenschlichen Anderen wahrgenommen oder mitgedacht, in manchen inzwischen standardisiert erscheinenden dekolonialen Denkweisen.

Dieses Thema wirft in der Tat viele Fragen auf, und selbst in Zeiten innermenschlicher Konflikte und der Arbeit an der innermenschlichen Geschichte, sollten VeganerInnen in der Lage sein, selbst auch mit Kritik an ihren anthropogenen Tendenzen umgehen zu können.

Dominium terrae (1)

M. Jamali: Secular Grounds > in Persian > https://jamali.info/secular-grounds/

Secular originally meant “living in the passing time, despising it and turning your back on it”. Later “living in transitory time” has become desirable for society. One of the consequences of scorning “what is transitory” is that an “individual” in front of “society, class, creed, nation, and ethnicity” is a symbol of transience, and the “individual” can be sacrificed for the survival of the community, society, people, class, and nation.

Weltlich bedeutete ursprünglich „in der vergänglichen Zeit leben, sie verachten und ihr den Rücken kehren“. Später wurde das „Leben in der vergänglichen Zeit“ für die Gesellschaft etwas Erstrebenswertes.
Eine der Folgen der Verachtung dessen, „was vergänglich ist“, ist, dass ein „Individuum“ vor dem Hintergrund der „Gesellschaft, der Klasse, der Glaubensgemeinschaft, des Volkes und der Nation“ ein Symbol von Vergänglichkeit darstellt, und dass es für das Überleben der Gemeinschaft, der Gesellschaft, des Volkes, der Klasse und der Nation geopfert werden kann.

Secular significaba originalmente “vivir en el tiempo transitorio, despreciándolo y dándole la espalda”. Más tarde, “vivir en el tiempo transitorio” se ha convertido en algo deseable para la sociedad. Una de las consecuencias de despreciar “lo transitorio” es que el “individuo” frente a “la sociedad, la clase, el credo, la nación y la etnia” es un símbolo de transitoriedad, y el “individuo” puede sacrificarse por la supervivencia de la comunidad, la sociedad, el pueblo, la clase y la nación.

À l’origine, la sécularité signifiait “vivre dans le temps qui passe, le mépriser et lui tourner le dos”. Plus tard, “vivre dans le temps qui passe” est devenu désirable pour la société. L’une des conséquences du mépris de “ce qui est transitoire” est qu’un “individu” devant “la société, la classe, la croyance, la nation et l’ethnie” est un symbole de l’éphémère, et que l'”individu” peut être sacrifié pour la survie de la communauté, de la société, du peuple, de la classe et de la nation.

Fische und Tierrechte

Aus: E-Reader: Gruppe Messel, Jahrgang 5, Nr. 2, 2023, S. 13.

Fische und Tierrechte

Die Einstellung zu Fischen weist ganz besonders die Spezifika des Speziesismus auf, die erkennen lassen, dass sich der Speziesismus ganz überwiegend manifestiert in der Einstellung zu tierlichen Lebewesen als Nahrungsmittelobjekten.

In der Tiefe des Meeres sind Tierrechte ebenso wichtig

Aus: E-Reader: Gruppe Messel, Jahrgang 5, Nr. 2, 2023, S. 19.

In der Tiefe des Meeres sind Tierrechte ebenso wichtig; die Problematiken des Ökozids und des Faunazids allgegenwärtig

Die meisten von uns schauen sich gerne die faszinierende Welt der Art nichtmenschlicher (nm-)Tiere an, die uns wenig bekannt sind und die wunderschön und exotisch anmuten. Uns fasziniert die nm-Tierwelt. Und trotz aller Berührtheit und Bewunderung für diese Welt, nehmen wir kaum oder aber oftmals in hilfloser Form wahr, dass der Lebensraum für diese Tiere schwindet und wie das etwas mit uns allen zu tun hat und wo die Tierwelt ein geschlossenes Ökosystem trägt, nämlich unsere Welt, und zwar die nicht-hegemonial-anthropozentrische Welt der ‚Natur‘ selbst.

Another work in progress of ours

As some of you may see: the idea behind our work is finding a “single project” expression in our Neu-Mithraeum. This will be an ongoing project for the next time coming, since we are putting the content carefully together here, from different subsections.

Pages will be added and probably repeatedly altered. We found out with all our webpages that building a single project online at once doesn’t seem to work with our idea of using this media as a serious means of publication in which you can exactly deliberately imply the advantages of having a space of ideas/contents grow in a vivid creative process.

Such a process helps us to self-reflect and reevaluate own insights as “makers”, and it also helps us to add the bits and pieces like a mosaic, a puzzle, a mandala. The contents grew and evolved, so does the process of putting them together is a part of our creative reasoning process.

Bildsprachliche und textliche Fragmente (1)

These pages will contain

Bildsprachliche und textliche Fragmente – Fractos pictóricos y textuales – Pictorial and textual fragments – Fragments d’images et de textes

EN – The good and the bad of trying to use different languages on one single page

DE – Das Gute und das Schlechte am Versuch, verschiedene Sprachen auf einer einzigen Seite zu verwenden

The good and the bad of trying to use different languages on one single page

In keeping with the ‘European idea’ as an idea of bridging cultures . although our primary languages used here will be German and English, we will also use French, at least intermittently, and above and beyond all, Spanish and as an only mapwise non-european exception Persian.

Unfortunately, our language skills are currently not sufficient to include other languages and language families. So this project, just because of our ignorance of all the world languages, is in that sense unfortunately inevitably linguistically somehow Eurocentric. The only exception will be Persian thus.

This as an introductory note to an important communicative-organizational element. The extension, to the use of at least some languages relatively familiar to many in the German-speaking world, seems to us to be at least a “partial extension” and a gateway to other accentuations and approaches to the topics we are dealing with here.

Das Gute und das Schlechte am Versuch, verschiedene Sprachen auf einer einzigen Seite zu verwenden

In Anlehnung an den ‘Europäischen Gedanken’, als eine Idee kulturelle Brücken zu schlagen, gebrauchen wir, obgleich unsere primären hier verwendeten Sprachen Deutsch und English sein werden, zumindest versatzweise auch Französisch und von allem Spanisch, aber auch als landkartentechnische einzige nicht-europäische Ausnahme noch zusätzlich teils Persisch.

Unsere Sprachkenntnisse reichen gegenwärtig leider nicht aus um weitere Sprachen und Sprachfamilien einzubeziehen. So ist dieses Projekt, allein aufgrund unserer Unkenntnis all der Weltsprachen, in dem Sinne leider zwangläufig sprachlich irgendwie eurozentrisch, mit der alleinigen Ausnahme der Einbindung des persischen Sprache.

Dies als Eingangsnotiz zum einem wichtigen kommunikativ-organisatorischen Element. Die Erweiterung, auf die Nutzung zumindest einiger Vielen im deutschsprachigen Raum relativ vertrauten Sprachen, erscheint uns als wenigstens “teilweise Erweiterung” und Tor zu anderen Akzentuierungen und Zugängen zu den Themen, mit denen wir uns hier auseinandersetzen.